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07 Sep 2010

25. Sand-Marathon des Sables in Marokko
vom 01. - 12. April 2010

Was bedeutet der Sand-Marathon für die Läufer?

„Eine Reise ins innerste Ich, alleine in der Wüste, reduziert auf des absolut Lebensnotwendigste; zu wissen, wie wertvoll Wasser ist; zu erfahren, was es heißt, über seine Grenzen hinweg weiterzulaufen; zu erleben, dass Freundschaft wichtiger ist, als eine Zahl in einer Ergebnisliste, eine Erfahrung, die man nicht beschreiben kann, nur selber erfahren“, schreibt der vielfache Teilnehmer Josef Bickendorf

Die Fakten des Laufes 2009

über 240 Kilometer durch sengende Sonne: sechs Marathons in sechs Tagen! Die sechs Tagesetappen sind zwischen 20 und 84 Kilometer lang. Während der Mittagszeit steigt das Thermometer auf über 50°C. Über 40% der Strecke leitet die Teilnehmer durch Sanddünen und führt über unebenen, steinigen Untergrund. Bis auf das Wasser und die Zelte muss jeder Läufer alles tragen, was er in den sechs Tagen braucht: Essen, Schlafsack und Kompass, Desinfektionsmittel und Pflaster für die Wunden und ein Notfallset. Dadurch tragen die Läufer etwa 10 Kilogramm mit sich, jeder ist auf sich gestellt.

Ein Minimum von insgesamt 14.000 Kcal. ist vorgeschrieben. Um das Gewicht in Grenzen zu halten packen die Läufer kalorienreiche Energieriegel, Kohlenhydratpulver, Fertigmahlzeiten, Nüsse und Müsli ins Gepäck. Wasser bekommen die Läufer gestellt, allerdings nur maximal 9 Liter am Tag.

Das mentale Durchhaltevermögen entscheidet zu mind. 50% darüber, ob ein Athlet den Lauf bewältigt oder nicht. Physische Fitness ist wichtig - der mentale Stress jedoch darf in keinem Fall unterschätzt werden, um den Lauf zu Ende zu bringen. Auch wer Dutzende von Marathons abgeschlossen hat, bedeutet das nicht gleich, dass der MdS ein „Spaziergang“ wird.

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